Archiv der Kategorie 'Termine'

My Body, My Choice! Infoveranstaltung zu Schwangerschaftsabbrüchen und den „Marsch für das Leben“

Der immer noch bestehende §218 stellt grundsätzlich Abtreibung unter Strafe, eröffnet aber mit dem §219 Möglichkeiten, wie doch Straffreiheit erlangt werden kann. Die Beratung, die Frauen* aufsuchen müssen, um sich nicht strafbar zu machen, soll lt. Gesetz „dem Schutz des
ungeborenen Lebens dienen“.
In Berlin (und anderen Großstädten) rufen jährlich, wie auch in diesem Jahr (am 20.9.), radikale Abtreibungsgegner_innen zu „Märschen für das Leben“ auf, um für diesen „Schutz“ zu demonstrieren. Dabei erfahren sie immer mehr Zuspruch: Die Zahl der Teilnehmenden wächst, der Grad an Prominenz derjenigen, die ein Grußwort entrichten ebenso.
Selbst in feministischen Kontexten scheint es nicht nur keine Protestbewegung zu geben, die Auseinandersetzung mit dem Thema Abtreibung scheint für viele passé.
Dem möchten wir entgegen wirken! Zusammen mit einer Expertin und Aktivistin möchten wir den §218/9 kritisch betrachten, über die Abtreibungsdebatte informieren und über den kommenden „Marsch für des Lebens“ informieren.

Solitresen der A.I.R. im Café Cralle | 10.09.14
20 Uhr | Hochstädterstr. 10a, 13347
(U-Bhf. Leopoldplatz)
antifareinickendorf.blogsport.de whatthefuck.noblogs.org

Antikolonialer Stadtrundgang im Wedding

Am Sonntag 13.04. wird im Rahmen der Veranstaltungsreihen der “langen Weddinger Nächte” eingeladen zum antikolonialen Stadtrundgang mit Berlin Postkolonial e.V. durch das “Afrikanische Viertel”.

Für Alle, die sich kritisch mit den kolonialrassistischen Strukturen in Berlins Vergangenheit und Gegenwart auseinandersetzen wollen.

Auszug von Kolonialgeschichte “Afrikanisches Viertel” – Berlin Postkolonial e.V.:

Die ersten beiden Straßen, die Kameruner Straße und die Togostraße, wurden bereits im Jahr 1899 benannt, als der Großteil des Viertels noch unbebaut war. Die Initiative dafür ging vom Berliner Magistrat aus, in dem der kolonialpropagandistisch aktive Stadtrat Ernst Friedel (1837-1918), Leiter des Märkischen Museums und Vorsitzender des Vereins für die Geschichte Berlins, über Jahrzehnte hinweg als Dezernent für Straßenbenennungen fungierte und dabei das Bild der Stadt entscheidend prägte.

13.04. | 14:00 Uhr | U-Bhf Afrikanische Straße | Mitmachen kostet nichts

Termine im April

Hände Weg Vom Wedding Bündnis

Tresen

Jeden ersten Donnerstag im Monat veranstalten das Hände Weg vom WEdding Bündnis regelmäßig den “Hände weg vom Wedding” Tresen im Café Cralle, Hochstädter Str.10 in Berlin/Wedding.

Wir laden euch ein gemeinsam ins Gespräch zukommen, einander kennen zu lernen oder einfach einen entspannten Abend zu verbringen. Mit dabei unser Soli-Cocktail um direkt das Bündnis zu unterstützen.

Weddinger Nächte am 11./12.04.

Publiziert am 18/03/2014 von haendewegvomwedding

Die Weddinger Nächte stehen vor der Tür! Wie im letzten Jahr laden verschiedene Initiativen, Kollektive sowie selbstorganisierte Strukturen ein zu einer besonderen Veranstaltungsreihe im Kiez.

Themen wie Nachbarschaftliche Basisorganisation, sozialer Widerstand, ein Blick in die politische Historie des Bezirks, Film und Diskussion zur Kolonialgeschichte sowie weitere Infos zur Antikapitalistischen Walpurgisnacht am 30.04.2014 gibts am zweiten Aprilwochenende.

Bisher sind fünf kostenfreie Veranstaltungsangebote an verschiedenen Orten im Wedding geplant, kurzfristige, zusätzliche Termine werden hier bekannt gegeben.

Programm:

11.04. | 19 Uhr | Café Cralle | Community Organizing- Chancen und Gefahren

Den sozialen Widerstand organisieren! Was sind die Gefahren, was die Chancen und wie tauglich ist das Konzept für die linke soziale Bewegungen in der BRD?

Referent : Robert Maruschke

11.04. | 19 Uhr | Groni50 | Film- und Diskussionsabend

Gezeigt werden drei Filme aus seiner Reihe „Müller Ecke Afrika” über das Afrikanische Viertel im Wedding vom Regisseur Martin Helmbrecht.

12.04. | 17 Uhr | Scherer8 | Den sozialen Widerstand organisieren!

BASTA! Die Erwerbsloseninitiative stellt sich vor! Was ist sozialer Widerstand, wo verbleiben wir mit unserem Tun im Bereich solidarisch Haltung zeigen und individuelle Rechtsdurchsetzung?

12.04. | 19 Uhr | Café Cralle | Der Weddinger Blutmai 1929

Vortrag über Hintergründe, Verlauf und Folgen des Berliner Blutmais 1929 von Dr. Nick Brauns (Historiker und Journalist).

12.04. | ab 21Uhr | Alter Schwede/Schwedenstraße 11A | Soli-Abend für die Antikapitalistische Walpurgisnacht 2014

Finest Tunes from oldschool Hip-Hop, Soul, Reggae, Rocksteady and Dub
Live Djs: Angry Hammond, Soulix [Beat Kollektiv], Lucky Loop [Beat Kollektiv], North Korean Rude Boys. Auch hier gilt: Eintritt frei!

Alle Einnahmen unterstützten den Kampf selbstorganisierter Strukturen gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung im Berliner Bezirk Wedding/Mitte.

Antikapitalistischen Walpurgisnacht 2014:

30.04.| 19 Uhr | U-Bhf. Seestraße [Berlin-Wedding]

http://haendewegvomwedding.blogsport.eu

Wittenberge Nazifrei!


Am 5. April versuchen Nazis, in diesem Fall die „Freien Kräfte Neuruppin / Osthavelland“, wie so oft durch einen Aufmarsch die Bevölkerung von der eigenen und der nationalen Idee zu überzeugen. Dieses Mal wollen sie durch Wittenberge marschieren und dabei gegen den Volkstod, personifiziert durch Abwanderung, Überalterung und Arbeitslosigkeit, demonstrieren. Natürlich wollen wir die Wittenberger_innen mit dem braunen Pack nicht alleine lassen und uns an den Gegenveranstaltungen Beteiligen. Der Treffpunkt für Gegenaktivitäten ist um 9.00 Uhr der Bahnhof Wittenberge.

Den kompletten Aufruf und weitere Informationen gibt es hier.

Nazis in Dresden entgegentreten!


Zum inzwischen 69. Jahrestag der Bombardierung Dresdens wird auch in diesem Jahr wieder der Opfermythos von Seiten der Stadt und der Bürger_innen zelebriert werden. Tausende vermeintlich unschuldige Tote seien zu beklagen, ein jahrzehntelanger Wiederaufbau war die Folge. Bullshit! In den Reigen von Opfermythos und Kerzenmeer wollen wir uns nicht einreihen, ebenso wenig wie in die Menschenkette. Wir sehen in diesem kollektiven Gedenken den Anknüpfungspunkt und den Ursprung für die alljährlich stattfindenden (Neo-)Naziaufmärsche. Am 13. Februar 2014 steht abermals eine Demonstration von (Neo-)Nazis in Dresden an. Sie wollen wieder versuchen, ihre menschenverachtende Ideologie auf die Straße zu tragen. In den letzten 4 Jahren konnte der Aufmarsch erfolgreich blockiert werden, auch in diesem Jahr gilt es sich dem aktiv entgegenzustellen!

Der komplette Aufruf und weitere Infos sind hier zu finden.